Geschrieben von Isabelle Baumann

Verletzungen und Krankheiten führten dazu, dass die LAV Stadtwerke Tübingen bei den deutschen Crossmeisterschaften auf zwei Mannschaften verzichten mussten. Dennoch schlugen sich die Athleten beachtlich.

Strahlendes Wetter und eine perfekt organisierte Veranstaltung machten die deutsche Crosslaufmeisterschaft am letzten Samstag in Markt Indersdorf bei München zu einem Highlight der deutschen Laufszene. Entsprechend stark besetzt waren die Rennen, bei denen zwischen 4,5 und bis zu 11 Kilometer zurückgelegt wurden.  Da am gleichen Wochenende die Europameisterschaften in Prag stattfanden, fehlten allerdings die Spitzenläufer um Richard Ringer und Florian Orth.

Die Läufertruppe der LAV Stadtwerke Tübingen musste im Vorfeld aufgrund von Verletzungen und Krankheiten auf zwei Mannschaften verzichten. Die einzig verbliebene Mannschaft auf der Männer Langstrecke schlug sich aber hervorragend und belegte den vierten Platz knapp hinter den Medaillengewinnern aus Wenden, Orth und dem Nordschwarzwald. Die beste Einzelleistung aus Tübinger Sicht erbrachte Michael Schramm, der sich auf dem anspruchsvollen Kurs mit vielen Anstiegen und steilen Bergabstrecken seine Kräfte gut eingeteilt hatte, Platz um Platz gut machte und am Ende mit dem 5. Platz belohnt wurde. Mit diesem Resultat bestätigte er seine jüngst gute Form in Vorbereitung auf den Zürich Marathon im April.  Gemeinsam mit den Kollegen Lorenz Baum (25.) und Christoph Drehser (32.)  konnte die einzige LAV Mannschaft am Ende doch sehr zufrieden sein. Auf der Mittelstrecke beendete Theo Haug sein Rennen auf Platz 32. Diesen Wettbewerb gewann der für die LG  farbtex Nordschwarzwald laufende Tübinger Medizinstudent, Benedikt Karus. Auch als Mannschaft belegten die Schwarzwälder den ersten Platz.

Durchaus mit Medaillenchancen war der amtierende baden-württembergische  U20 Meister, Jan Hoffmann nach Bayern gereist. Früh einsetzende Magenschmerzen während des Rennens machten im aber einen Strich durch die Rechnung und so musste er nach einer großartigen Willensleistung mit dem 5. Platz ebenso zufrieden sein, wie die Männer auf der Langstrecke.

Einen erfreulichen Einstand auf Bundesebene feierte Robert Baumann. Der U18 Athlet lief zunächst im Verfolgerfeld, kam aber im Verlauf des Rennens immer besser ins Rollen und schaffte den Sprung unter die Top 10 mit einem sehr guten 9. Platz.