Geschrieben von Jule Vetter

Sechs Athletinnen und Athleten von der LAV durften am Wochenende beim Ländervergleichskampf der U 16 zwischen Hessen, Bayern und Württemberg das Team Württemberg vertreten. Dabei gab es für die Platzierungen 1-6 in den Einzelwertungen abgestuft Punkte von 6-1 und in den Mannschaftswertungen 6,4 und 2 Punkte. Das Team mit den meisten Punkten errang den Wanderpokal, der jedes Jahr neu erkämpft werden muss. In jeder Disziplin flossen zwei Teilnehmer pro Landesverband in die Wertung ein.
Nach der Anreise und einem gemeinsamen Abendessen der Mannschaften am Freitag, fanden am Samstag die Wettkämpfe im Gomaringer Stadion statt. Eingeläutet wurde der Wettkampftag mit dem traditionellen Einmarsch der Mannschaften. Um halb elf begannen dann die einzelnen Wettkämpfe.
Leon Groh stürmte über die 100m als Zweiter in einer Zeit von 11,49 s über die Ziellinie und sicherte damit Team Württemberg 5 Punkte. Die 6 Punkte erkämpfte er sich dann über die 80m Hürden, die er in 10,94 s zurücklegte. Ihm folgte Luca Haug in 10,98 s. Damit gelang den beiden ein Tübinger Doppelsieg. Im Kugelstoßen sicherte Luca sich weitere 5 Punkte mit 15,27 m. Florens Dehmel war über die 300 m am Start. Er lief nach 38,40s als Fünfter durchs Ziel. Der DM-Dritte Nick Thumm musste sich im Speerwurf nur dem ebenfalls für Württemberg startenden Niklas Pysiewicz geschlagen geben. Er holte mit 52,62 m fünf wichtige Punkte für sein Team. Die 4x100 m Staffel der männlichen U16 bestand zu ¾ aus Tübinger Sportlern. Leon Groh, Luca Haug und Tyrone Wild stürmten mit Bruce Khieosavath (Spvgg Holzgerlingen) in 44,46 s zum zweiten Platz hinter dem Team aus Hessen.
Die einzige weibliche Teilnehmerin von Tübinger Seite aus war Lotta Mage. Sie sicherte sich über 300 m Hürden den zweiten Platz in 47,85 s hinter Sandrina Sprengel, die den Sieg für Württemberg holte. Damit konnten insgesamt 9 Punkte für Team Württemberg erreicht werden. Am Ende wurden alle Punkte zusammengezählt. Mit 209 Punkten musste sich das Team aus Württemberg nur knapp den Hessen, die 214 Punkte erreichten, geschlagen geben. Beide Teams lagen damit deutlich vor dem Team aus Bayern, welches 168 Punkte erreichte. Der Wanderpokal steht damit für ein Jahr in Hessen, bevor er nächstes Jahr erneut umkämpft wird.
Am Ende des anstrengenden Tages war  nach dem gemeinsamen Abendessen dann aber doch noch ausreichend Kraft für kleine Spielchen und ein Karaoke-Battle in der Gomaringer Kulturhalle vorhanden. Durch die Abendgestaltung führte Janina Ruf, die U20-Athletin aus Tübingen, als Moderatorin.

 

Impressionen des Tages: © Leichtathletik Gomaringen

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