Geschrieben von Hanna Gröber

"Eigentlich ist der Marathon gar nicht härter als ein 10-Kilometer Rennen wenn man möglichst lange geduldig und gelassen bleibt", fasste eine sehr zufriedener Marius Stang seine starke Leistung beim Frankfurt Marathon am Sonntag zusammen. Zwar war er bereits im Rahmen seines Trainingsprogramms den Schwarzwald-Marathon vor zwei Wochen als letzte lange Einheit gelaufen (und gewann diesen sogar), der Wettkampf in Frankfurt war jedoch sein erster wirklicher Angriff auf die Königsdistanz. Bis Kilometer 25 hatte Stang eine gute Gruppe mit Tempomacher Simon Stützel und konnte sich schonen, die letzten Kilometer musste der Marathonneuling dann aber trotzdem alleine im Regen laufen. "Bis Kilometer 35 habe ich mich sehr stark gefühlt und einen negativen Split angepeilt, musste dann aber etwas Tempo herausnehmen, um Krämpfe zu vermeiden", schilderte Stang seine Eindrücke. "Ich hatte wirklich Glück, die erste Hälfte eine gute Gruppe zu haben. Es ist beeindruckend, wie viel ein guter Pacemaker ausmacht!"

Mit 2:31,26 Stunden lief Tobias Babel ein beeindruckend gleichmäßiges Rennen mit fast perfekten Halbmarathonsplits und erreichte damit als 114 insgesamt die Festhalle. Klaas Hinnek Puls kam nur 3 Minuten dahinter in 2:34,29 Stunden an und lief damit sogar noch unter die Top10 der M45.

Matthis Synofzik kam in guten 3:25,13 Stunden im Ziel an, knapp vor seinem Teamkameraden Oliver Ruckaberle. Ebenfalls nur wenige Minuten dahinter lief Alfred Gross in sehr starken 3:32,12 Stunden über die Ziellinie und erreichte damit einen tollen zweiten Platz in der M70! Als einzige Frau vertrat Nicole Schwindt das blaue Trikot der LAV Stadtwerke Tübingen mit einer Zielzeit von 3:36,09 Stunden würdig und wurde damit 5. in der AK W60.

Zu den Ergebnissen:

https://live.frankfurt-marathon.com/2019/?lang=EN&pid=start