Geschrieben von Hanna Klein (m. Anm. v. Jule Vetter)

Traditionell starteten wir das neue Jahr im Süden Europas, an der Algarve in Portugal. Bei 15-18° Grad und Sonnenschein herrschten perfekte Bedingungen, um erste Trainingshighlights für die Saison 2020 zu setzen. Im kleinen Städtchen Monte Gordo sammelten sich neben uns bekannte Trainingsgruppen aus Deutschland (Karlsruhe, München, Wattenscheid, Berlin) sowie aus Österreich, Frankreich, Italien und der Schweiz.

Dank der Absprache zwischen Bundes- und Heimtrainern konnte das Training unter diesen Gruppen zum größten Teil gemeinsam absolviert werden. So standen auch Jackie Baumann stets passende Trainingspartner zur Seite, die es im Sprint- und Krafttraining mit ihr aufnehmen konnten. Falls Jemand vermeintlich keinen Laufpartner hatte, wurde er spätestens gegen 10:00Uhr oder 16:00Uhr auf der Hotel-Terrasse fündig. Zu diesem Zeitpunkt „formierten“ sich so gut wie alle Trainingsgruppen und zückten ihre GPS-Uhren. Dabei sollte man darauf achten, sich nicht versehentlich einer der vielen Wandergruppen aus Rentnern anzuschließen. Ob man dann einen passenden Laufpartner gefunden hätte, bleibt wohl zweifelhaft.

Zweifelhaft bleibt auch, ob das Schaulaufen der Läufergruppen im Stadion in Anbetracht des Kampfes hungernder Läufer und Rentner am Frühstücks- und Abendbuffet, bereits als Rivalität bezeichnet werden kann. Aber auch dann wussten wir uns zu helfen, das „Appel-Pie“ im Stammbistro war wegen uns fast immer ausverkauft. ~ Hanna Klein

 

Die harte Arbeit im Trainingslager hat sich bereits jetzt für Jackie Baumann ausgezahlt. Am vergangenen Wochenende konnte sie gleich zwei Jahresbestleistungen in der Halle über 200 m und 400 m aufstellen. Schon am kommenden Freitag steht beim Indoor Meeting in Karlsruhe der nächste hochkarätige Wettkampf auf dem Programm.

Die Athletin stand außerdem in einem Interview Martin Neumann Rede und Antwort. Den Link zu dem Interview finden sie hier:

https://www.leichtathletik.de/news/news/detail/72940-jackie-baumann-2020-ist-viel-moeglich