Geschrieben von Lisamarie Haas

2020 war für alle Sportler ein Jahr mit ungekannten Herausforderungen. Lange war kein normales Training möglich und unklar ob überhaupt Wettkämpfe stattfinden. Es boten sich dann doch noch einige Möglichkeiten für die NachwuchsläuferInnen, sich mit anderen zu messen.

Natalie Frank startete bei ihren ersten Deutschen Meisterschaften (DM U18 in Heilbronn) und gewann den baden-württembergischen Meistertitel über 1500 Meter in Walldorf. Außerdem knackte sie zum ersten Mal die 4:40 Minuten über 1500 Meter (4:39,81 Minuten). Für sie und auch die anderen Athleten war die größte Herausforderung, über lange Zeit allein trainieren zu müssen.

Julia Abröll kommt aus Nürtingen neu zur LAV. Für sie war das größte sportliche Highlight 2020 die Württembergischen Meisterschaften. Dort gewann sie in der W15 die 800 Meter in 2:22,98 Minuten. „Es gab natürlich auch sehr viele Trainingseinheiten, die mir sehr viel Spaß gemacht haben“, resümiert Julia. Auch für sie war das Training allein die größte Herausforderung.

Bentje Hoffmann war ebenfalls bei den Württembergischen Meisterschaften in Stuttgart erfolgreich: Sie wurde über 800 Meter Vizemeisterin in der W14. „Beim Training zuhause nicht den Spaß zu verlieren“, nennt sie als die größte Schwierigkeit des vergangenen Jahres.

Benjamin Diehls Highlight 2020 waren die Baden-Württembergischen Crosslauf Meisterschaften in Weinstadt. Dort wurde die Mannschaft Baden-Württembergischer Meister. „Ich denke die größte Herausforderung war motiviert zu bleiben und immer weiter zu trainieren, da wir sehr oft alleine trainieren mussten“, sagt Benjamin.

Valerie Bräuning erinnert sich gerne an die Time Trials zurück: „Als es fast jede Woche eine Art Wettkampf gegeben hat, das fand ich mega cool, wieder was im Stadion machen zu können.“ Auch der LAV & Friends Wettkampf in Tübingen war ein Highlight für Valerie. „Eine Herausforderung war und ist für mich und auch wahrscheinlich für viele andere, das Training alleine, da man sich öfters schon echt zusammenreißen muss, um das Training nicht ausfallen zu lassen, besonders am Anfang des Lockdowns.“

Für Lena Stehle war das Beste am Jahr 2020: „Mein Highlight war definitiv das erste Training nach dem Lockdown. Alle wiederzusehen hat sich angefühlt wie eine Befreiung und mich motiviert, weiterhin regelmäßig laufen zu gehen.“ Etwas schwierig war für Lena hingegen, immer Abstand zu halten. „Die größte Herausforderung war für mich, während dem Training Abstand zu halten, bzw. in den Zweiergruppen zu bleiben. Wir sind so eine tolle Gruppe, da hätte ich mich am liebsten wieder mit allen unterhalten!“

Das größte Highlight von Julia Galli war schon Anfang des Jahres: „Als ich die Alb-Gold Wintercup Serie geschafft hatte und ich beim letzten Lauf auf der Zielgeraden war. Und danach erfahren habe, dass ich 3. bin. Und generell nach einem Wettkampf, wenn man weiß, dass man es geschafft hat und die ganze Anspannung abfällt.“ Die größte Challenge für Julia war, „dass man ohne Trainer oder Gruppe fit bleiben musste und mehr oder weniger auf sich allein gestellt war.

Für Sara Döcker gab es in ihrem letzten U16 Jahr einige Höhepunkte. „Besonders das Training nach/im Lockdown war cool, auch der Tübinger Stadtlauf war ein tolles Event und manchmal waren es auch die kleinen Momente, wenn man Joggen war und es einfach richtig gut gelaufen ist.“
Sara musste sich nach einem Skiunfall wieder ins Training eingliedern, Corona erschwerte das zusätzlich.